Missstände anprangern.

Wir müssen in Gesellschaft und Politik das Bewusstsein für die Zusammenhänge unseres Handels mit der weltweiten Migrationsbewegung schaffen.

Die Zahl der Flüchtenden hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre von ca. 30 Millionen auf nunmehr ca. 68 Millionen mehr als verdoppelt. Ohne die Bekämpfung der Ursachen der Flucht wird das Fluchtproblem weitere dramatische Ausmaße annehmen. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass immer mehr Menschen ihre Heimat verlassen müssen.
 

Waffenexporte, Handelsverträge, Korruption und nicht zuletzt die Klimaveränderungen sind einige der vielen Ursachen, die von Menschenhand gemacht sind. Wer Lebensräume oder Lebensgrundlagen zerstört, darf sich nicht wundern, wenn Menschen ihre Heimat verlassen und sich eine neue suchen müssen.

Die zunehmende Kriminalisierung der privaten Seenotrettung, immer wieder stattfindende Blockaden ziviler Rettungsschiffe, das Auslaufen der EU-Mission Sophia und die anhaltenden und intensiven Kämpfe im Haupttransitland Libyen verschärfen die Lage auf dem Mittelmeer zusätzlich. Wir wollen die Situation vor Ort beobachten und darüber berichten, um damit den Geflüchteten ein Gesicht und eine Stimme zu geben. Wir wollen das Scheitern der EU-Politik, dessen Konsequenz die vielen Toten im Mittelmeer sind, aufzeigen, um ein Umdenken herbeizuführen. Die schreckliche Zahl der ertrunkenen Flüchtenden im Mittelmeer lässt ein Wegsehen nicht zu.

Resqship e.V. Osterrade 4, 21031 Hamburg

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